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Die gute Anstalt

Die gute Anstalt (Titelbild)

Am 15. Juli 2025 wurde die ZDF-Satiresendung Die Anstalt zu Die gute Anstalt und das ganz in unserem Sinne. Spätestens ab Minute 21 kann man die Folge mit gutem Gewissen als kabarettistische Aufarbeitung unserer Webseite bezeichnen. Wie uns ein Spender geschrieben hat: „[eine] bessere Darstellung des Themas fällt schwer”, aber seht selbst:

Los geht es mit der Erkenntnis, dass „die Welt in Teilen auch besser geworden ist”. Daraufhin erklärt die von Maike Kühl gespielte „Moral”, dass die Aussagen „Die Welt ist schlecht”, „Die Welt ist besser geworden” und „Die Welt könnte noch sehr viel besser sein” sich nicht ausschließen und greift damit offensichtlich einen Artikel des Our World in Data Gründers Max Roser mit dem Titel Die Welt ist furchtbar. Die Welt ist viel besser. Die Welt kann viel besser werden. auf, der auch auf unserer Webseite zu finden ist.

Später müssen sich die Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner mit Hilfe des „How Rich Am I?” Rechners (auf unserer Webseite unter dem Titel „Wie reich bin ich?” zu finden) eingestehen, dass sie selbst zu „denen da oben”, also zum reichsten 1% der Weltbevölkerung gehören (die meisten Menschen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gehören zu den reichsten 5%).

Als Konsequenz, so argumentiert „die Moral”, sollten sie also nicht darauf warten, dass irgendwelche Superreichen für sie die Welt retten, sondern selber mit gutem Beispiel vorangehen. Beispielsweise indem sie durch Spenden das Leben eines Kindes retten. Um das zu illustrieren, nutzt sie das Gedankenexperiment „Kind im Teich” des Moralphilosophen Peter Singer (dessen Buch Leben retten! gibt es als kostenloses E-Book oder Hörbuch auch hier auf unserer Webseite). Singer plädiert darin, dass man ein ertrinkendes Kind auch dann retten sollte, wenn man dadurch seinen Anzug, oder im Fall von Claus von Wagner seine Designer-Sneaker, ruiniert, also einen finanziellen Schaden erleidet.

Einwänden, dass man beim Spenden ja nicht wüsste, ob das Geld auch ankommt und es außerdem bevormundend sei, Menschen in extrem armen Ländern zu erklären was sie bräuchten, wird mit Verweis auf die auch von uns empfohlene Hilfsorganisation GiveDirectly begegnet, bei der von extremer Armut betroffene Menschen selber entscheiden, was sie mit den Spendengeldern machen.

Zu meiner großen Freude haben bereits viele Zuschauerinnen und Zuschauer die Sendung als Anlass genommen an GiveDirectly oder einen unserer Spendenfonds zu spenden (z.B. auch in den Bereich Klimaschutz oder Tierschutz). Wie für alle Spendenmöglichkeiten auf unserer Webseite gilt, dass die empfangenden Organisationen extern evaluiert wurden und ihnen eine auch im internationalen Vergleich herausragend hohe Wirksamkeit bescheinigt wurde (und natürlich geben wir die Spenden zu 100% weiter und behalten nichts für uns). Bei Effektiv Spenden kannst du dir also stets sicher sein, dass deine Spende nicht nur ankommt, sondern du wirklich etwas bewirkst.

Wenn du noch Fragen oder Feedback hast, buche gerne eine kostenlose Spendenberatung.

Über den Autoren

Avatar von Sebastian Schwiecker

Gründer & Geschäftsführer

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